Kulmbach

Bahnhof Kulmbach – Stadt und Landkreis Chance nutzen

Die FDP Kulmbach setzt sich für die Attraktivierung des Kulmbacher Bahnhofs ein. Gemeinsam mit dem oberfränkischen Landtagsabgeordneten Sebastian Körber aus Forchheim diskutierte FDP Stadt- und Kreisrat Thomas Nagel die Chancen den Bahnhof Kulmbach aufzuwerten.

Nach Kenntnis von Thomas Nagel besteht die Möglichkeit, dass die Bahn einer Aufwertung zustimmt, wenn die Stadt und der Landkreis die finanziellen Mittel zur Verfügung stellen. Die Stadt hat bereits bei den neuen Toiletten und bei dem neuen Jugendzentrum gezeigt, dass sie die Initiative selbst in die Hand nehmen kann.

Malerarbeiten, Pflanzen im Innenbereich würden den Wartebereich bereits aufwerten. Nagel regt erneut mobile Rampen an. Sie seien kostengünstig und könnten Fahrgästen es ermöglichen, die Koffer oder Fahrräder oberirdisch auf die Gleise zu befördern. Sicherheitsaspekte müssten hierbei von Seiten der Bahn geprüft werden.

Das Jugendzentrum habe, laut Nagel einen hohen Stellenwert, das werde manchmal als Selbstverständlichkeit hingenommen. „Wir finanzieren einen Streetworker mit und wir sind nicht mehr im städtischen Gebäude, sondern zur Miete im Bahnhof. Der Bahnhof wird unser Thema in den nächsten Jahren bleiben.“ Erfreulich sei die Errichtung einer Bike and Ride Anlage. Aber auch für künftige Investitionen seien aus Sicht der FDP Stadt und Landkreis gefordert, denn auf die Bahn sei auf absehbare Zeit kein Verlass. „Und als Unistadt dürfen wir uns nicht auf das Abstellgleis schieben lassen.“

Neben dem Bahnhof gelte es auch den ÖPNV Landkreis übergreifend auszubauen. Wir brauchen neben Variobus und Ruftaxi einen zuverlässigen Verbund aus Bus und Bahn, um Touristen und Einheimische zum Beispiel in die Freiheitshalle Hof oder ins Landestheater, aber auch umgekehrt Gäste aus Lichtenfels zum Bier- oder Altstadtfest sich zu beflördern.

„Als Stadtrat haben wir ein neues ÖPNV-Konzept beschlossen, das nun in Kraft getreten ist. Unser Ziel war eine Verbesserung der Taktung. Das haben wir erreicht.“ Dennoch, wer die Diskussion im Internet verfolge. Eine bessere Anbindung von Kauernburg oder innerstädtisch die Anbindung der Albert-Ruckdeschel-Straße, gerade aufgrund des schwächelnden Fritz Einkaufszentrums, müsse das mittelfristiges Ziel sein. Seien der Halbstundentakt innerstädtisch eine Verbesserung, habe sich die Linie aus der Herlas zum Beispiel um 07.30 Uhr oder in die Herlas um 18.30 Uhr verschlechtert. Schritt für Schritt brauchen wir einen besserern ÖPNV, gibt sich Nagel optimistisch.

Erfreulich ist auch das Signal an die Kulmbacher Einzelhändler. 10.000 Euro sind in den Haushalt ausdrücklich eingestellt, um auch den Wünschen gerecht zu werden. Nagel ist sich sicher: „Wir brauchen eine pulsierende Innenstadt und die Einzelhändler haben es verdient, dass wir sie unterstützen.“ Dazu gehöre nach Ansicht von Nagel auch eine aktive Wirtschaftsförderung, um Start Up Gründer zu unterstützen und den Leerstand zu reduzieren.“ Denkbar seien Kunsträume, kleine Handwerksbetriebe oder regionale Vermarkter zum Beispiel in den Wintermonaten in leer stehenden Geschäftsräumen.

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